Eine helle Variante
Neben dem bekannten Blau treten bei der Kornblume auch weisse Röhrenblüten auf. Im Garten werden solche Formen als eigene Sorten vermehrt. Wo sie sich selbst aussäen, kehren manche Pflanzen zur blauen Wildform zurück, deshalb gelingt eine rein weisse Fläche am besten mit gekauftem Saatgut. Die Köpfe sind klein, gefranst und sitzen auf schlanken Stielen.
Im Beet
Weisse Kornblumen leuchten vor dunklem Hintergrund. Gemischt mit blauen Pflanzen entsteht ein Wiesenbild, mit Margeriten und Schleierkraut ein heller Sommerstreifen. Die Blüten bleiben bis in den September. Der Standort sollte sonnig sein und der Boden eher mager, damit die Stiele nicht kippen.
In der Vase
- Wählen Sie Stiele mit offenen und geschlossenen Köpfen gemischt.
- Frisches Wasser im Zweitagesrhythmus hält sie länger schön.
- Weisse Blüten zeigen Welkes schneller; entfernen Sie es.
Als Strauss passen sie zu Sommerhochzeiten, Taufen und zum Muttertag. Das Weiss steht traditionell für Unschuld und Neubeginn.
Tiere und Allergien
Die Kornblume ist nach der ASPCA nicht giftig für Hunde und Katzen. Wer auf Korbblütler allergisch reagiert, sollte sie meiden. Zeigt sich bei einem Kind eine Reaktion, ist Tox Info Suisse unter 145 erreichbar.
Aussaat im Detail
Das Saatgut keimt bei Temperaturen von etwa zehn bis fünfzehn Grad. Streuen Sie es dünn und drücken Sie es leicht an. Eine Aussaat im Frühherbst überwintert als kleine Pflanze und blüht im nächsten Jahr früher. Dünnen Sie die Sämlinge auf etwa zwanzig Zentimeter aus, dann bilden sie kräftige Büsche.
In windigen Lagen helfen Zweige als Stütze.