Eine Elternart ist weiss
Eine der beiden Wildarten, aus denen die Gartenpetunie hervorging, blüht weiss: Petunia axillaris. Sie duftet vor allem nachts und wird von Nachtfaltern besucht. Dieses Erbe ist in manchen weissen Sorten spürbar, die am Abend leicht duften. Andere Züchtungen haben den Duft verloren und sind dafür grossblütiger.
Weisse Sorten gibt es einfach und gefüllt. Gefüllte Blüten wirken edler, sind aber regenempfindlicher, weil sich das Wasser zwischen den vielen Blütenblättern hält. Für Balkone ohne Dach lohnt sich daher die einfache Form, die schneller abtrocknet. Hängende Sorten bilden in einer Ampel einen dichten, hellen Vorhang.
Weiss als Begleiter
Weiss steht im Kasten gern an der Seite kräftiger Töne und macht sie ruhiger. Es verbindet Rot und Violett, ohne zu konkurrieren. Wer lieber einfarbig pflanzt, mischt Weiss mit Silberblatt oder Efeu.
- In einem Kasten mit blauen Lobelien entsteht ein klares Farbbild.
- Mit roten Geranien passt Weiss zu einem Balkon mit Fensterläden.
- Mit Verbenen und Mädchenaugen wird es lockerer.
Empfindlich bei Nässe
Weisse Blüten zeigen Regenschäden stärker. Braune Flecken und aufgeweichte Ränder fallen sofort auf. Stellen Sie Ampeln bei längerem Regen an die Hauswand und schneiden Sie Verblühtes oft heraus. Giessen Sie direkt an die Wurzel.
Pflanzzeit und Standort
Gepflanzt wird nach den Eisheiligen, wenn die Spätfröste im Mittelland vorüber sind. Ein sonniger Platz mit mehreren Stunden direktem Licht ist ideal.
Unbedenklich für Tiere
Die ASPCA nennt die Petunie nicht giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Die Farbe ändert daran nichts.