Ein starkes Rot
Rot ist bei Löwenmäulern eine der kräftigsten Farben, vom leuchtenden Scharlach bis zu dunklem Purpur. Die Farbe beruht auf Pflanzenfarbstoffen in den Blütenblättern; bei der Kreuzung mit weissen Sorten entstehen rosa Pflanzen, weil die Farben sich mischen. Rote Sorten sind daher bei der Samengewinnung dankbar, solange sie weit von anderen Farben entfernt blühen.
Auch Insekten kennen die Pflanze: Hummeln sind kräftig genug, die geschlossene Lippe aufzudrücken, und fliegen deshalb von Rot zu Rot. Wer Hummeln im Garten fördern möchte, findet im Löwenmaul eine verlässliche Futterpflanze für den Hochsommer. Damit lohnt sich ein Streifen im Gemüsegarten oder entlang eines Zauns.
Rot im Beet
Rotes Löwenmaul wirkt am besten an einem sonnigen, windgeschützten Platz. Es passt in Bauerngärten zu Ringelblumen, in modernen Beeten zu Gräsern und Salbei. Die Blüten halten bei Hitze erstaunlich gut durch, allerdings sollte die Erde nie ganz austrocknen.
- Pflanzen Sie hohe Sorten in den Hintergrund, niedrige an den Rand.
- Giessen Sie frühmorgens und nicht über die Blüten.
- Schneiden Sie Verblühtes ab, damit sich neue Triebe bilden.
Im Strauss
Rote Löwenmäulchen bringen Höhe und Farbe in einen Sommerstrauss. Zu Gelb, Orange und Weiss bilden sie ein Bild wie von einer Sommerwiese. Rot-Weiss-Mischungen erinnern an Feste im August. Für die Haltbarkeit gilt: Wasser täglich wechseln, Stiele nachschneiden und kühl stellen. So hält der Strauss etwa eine Woche.
Tiere
Die ASPCA nennt das Löwenmaul ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde, auch in Rot.