Sanftes Rosa im Bauerngarten
Rosa Lupinen passen in naturnahe Gärten, in Bauerngärten und Staudenbeete. Die Farbe reicht von zartem Pastell bis Pink, viele Sorten sind zweifarbig mit Weiss oder Gelb. Rosa gilt traditionell als Farbe der Zuneigung und der Anmut. Bei Lupinen ist das Rosa keine Wildfarbe, sondern ein Ergebnis der Zucht.
Begleiter für rosa Lupinen
- Frauenmantel, dessen gelbgrüne Blüten Rosa abmildern
- Akelei und Glockenblumen in Blau und Violett
- Rosen als Hintergrund
- Gräser wie Raublatt-Hafer für leichte Struktur
Die Lupine blüht früher als viele Sommerstauden. Wenn ihre Kerzen verblüht sind, übernehmen Phlox oder Sonnenhut.
Geduld im ersten Jahr
Junge Pflanzen blühen oft erst im zweiten Jahr. Setzen Sie sie nicht zu tief, die Triebbasis soll auf Bodenhöhe liegen. Die Pfahlwurzel mag es nicht, wenn man sie verpflanzt, und mit einer Mulchschicht bleibt der Boden gleichmässig feucht. Nach der Blüte hilft ein Rückschnitt, damit die Pflanze nicht aussamt.
Im Bauerngarten wachsen Lupinen traditionell neben Rosen und Frauenmantel. Dort sorgen sie mit ihrer senkrechten Form für Struktur, während runde Polster wie Katzenminze die Lücken füllen. Eine Mulchschicht im Frühjahr hält Unkraut zurück und schützt die Wurzeln.
Invasiv und giftig
Auf der Schwarzen Liste der Schweiz stehen invasive Neophyten wie die Vielblättrige Lupine. Wer im Gebirge oder an Waldrändern wohnt, sollte besonders aufmerksam sein. Die Samen und Hülsen enthalten Alkaloide und sind weder für Kinder noch für Tiere geeignet. Tox Info Suisse beantwortet Fragen rund um die Uhr unter 145.