Die ursprüngliche Farbe
Die Art Echinacea purpurea trägt purpurrosa Blütenblätter, die sich im Lauf der Blüte leicht nach unten neigen. Die meisten gartenüblichen Sorten halten diese Farbe und variieren nur in der Intensität: Manche sind blass wie Zuckerwatte, andere satt wie Himbeere. Der Name «Roter Sonnenhut» ist also eigentlich ein Rosa.
Schnecken lieben junge Sonnenhuttriebe im Frühling. Ein Schutz in den ersten Wochen, zum Beispiel ein Ring aus rauem Material oder regelmässiges Absammeln am Abend, bewahrt die Austriebe. Später sind die behaarten Blätter für Schnecken weniger attraktiv, und die Pflanze setzt sich gut durch. Der Boden darf mager sein: In nährstoffreicher Erde wachsen die Pflanzen zwar hoch, kippen aber leichter um.
Auf kiesigen, sonnigen Plätzen bleiben sie kompakt und blühen dafür oft reicher.
Gartenplatz
Die Pflanzen brauchen Sonne und durchlässigen Boden. In unseren Breiten blüht rosa Sonnenhut von Hochsommer bis in den Herbst, nach Wikipedia in Europa sogar von Mai bis Oktober.
- Abstand von rund vierzig Zentimetern einhalten.
- Nach dem Austrieb im Frühling mit etwas Kompost versorgen.
- Alte Stängel im Frühjahr zurückschneiden, nicht im Herbst.
Mit Lavendel, Salbei und blauem Rittersporn ergeben sich Beete, die lange Insekten ernähren. Auch Ziergräser passen.
Tee und Tropfen?
Echinacea wird in Teemischungen und Tropfen verkauft. Für einen Nutzen bei Erkältungen gibt es laut Wikipedia keine überzeugenden Belege. Die Blüten im Garten sind schön genug, um sie nicht zur Medizin zu erklären.
Hunde und Katzen
Die ASPCA bezeichnet Echinacea als ungiftig. Gerade für Haushalte mit Haustieren ist die Staude daher eine unbedenkliche Wahl, solange keine Spritzmittel eingesetzt wurden.