Laubschmuck aus Amerika
Heuchera gehört zu den Steinbrechgewächsen und wurde nach dem Arzt Johann Heinrich von Heucher benannt. Wild wachsen die Arten nur auf dem amerikanischen Kontinent, nämlich in den USA und in Mexiko, meist an felsigen Hängen. Die Gartensorten sind Hybriden, in denen die Arten Heuchera sanguinea und Heuchera americana eine wichtige Rolle spielen.
Kreuzungen mit der Schaumblüte heissen Heucherellen.
Blatt vor Blüte
Die Palette des Laubs reicht von Grün über Silber und Bronze bis zu Purpur und fast Schwarz. Im Sommer erheben sich darüber dünne Rispen mit kleinen Glöckchen in Grünlich, Weiss, Rosa oder Rot. Das Laub bleibt in vielen Wintern erhalten. Im Spätwinter hebt Frost die Rosetten manchmal aus dem Boden; drücken Sie sie dann wieder fest an.
Als Bodendecker unter Gehölzen bilden sie dichte Teppiche, die Unkraut kaum Raum lassen. Im Halbschatten leuchten besonders Sorten mit silbrig gezeichneten Blättern.
Pflanzen und Pflegen
- Frühling oder früher Herbst sind gute Pflanzzeiten.
- Halbschatten ist ideal, dunkles Laub verträgt mehr Sonne.
- Die Pflanze soll nicht tiefer sitzen als im Topf.
- Schwere Böden lockern Sie mit Kompost auf.
Im Kübel trocknet die Erde schneller aus, also giessen Sie im Sommer regelmässig. Gefürchtet sind die Larven des Dickmaulrüsslers, die an den Wurzeln fressen und besonders Topfpflanzen schwächen.
Haustiere
Heuchera sanguinea gilt bei der ASPCA als unbedenklich für Pferde, Hunde und Katzen. Dieser Eintrag betrifft die Art; für Hybriden gibt es keine eigene Angabe.