Nordamerikanische Gartenstauden
Die Gattung Rudbeckia umfasst etwa 20 bis 23 Arten, die alle in Nordamerika beheimatet sind. Die Pflanzen werden 50 bis 300 Zentimeter hoch, im Garten meist 50 bis 120. Ihre Blüten haben gelbe Zungenblüten um eine kegelförmige dunkle Mitte, daher der deutsche Name Sonnenhut. Verwechseln Sie sie nicht mit dem Roten Sonnenhut (Echinacea), der zu einer anderen Gattung gehört.
Arten im Garten
- ‚Goldsturm‘ und ‚Rubinstern‘ sind Sorten der Leuchtenden Rudbeckie (Rudbeckia fulgida).
- Der Schlitzblättrige Sonnenhut (Rudbeckia laciniata) wächst auch verwildert an Ufern und Auen der Schweiz, laut Info Flora ist er ein Neophyt, der nicht geschützt ist.
Pflege
Rudbeckien mögen Sonne und frische bis feuchte Böden. Die Blüte reicht von Juli bis Oktober. Schneiden Sie Verblühtes aus, wenn Sie die Blüte verlängern möchten, lassen Sie aber gegen Ende der Saison einige Köpfe als Wintersamen für Vögel stehen. Stauden pflanzt man im Frühjahr oder Herbst.
Schnittblume und Hunde
In der Vase halten sie sieben bis zehn Tage. Wechseln Sie das Wasser alle zwei Tage. Rudbeckien gelten nicht als giftige Pflanzen. Wer sicher sein will, ob ein Hund beim Knabbern Beschwerden bekommt, fragt die Tierarztpraxis. Bei Kindern hilft Tox Info Suisse unter 145.
Sonnenhut im Strauss
Rudbeckien liefern feste Stiele und kräftiges Gelb für den Spätsommer. Kombinieren Sie sie mit Dahlien, Gräsern und Sonnenblumen, dann entsteht ein Strauss in Herbstfarben. Entfernen Sie die unteren Blätter und schneiden Sie die Stiele schräg an. Wer die Pflanze im Garten hat, kann sie nach der Blüte teilen.
Die Samenstände sehen im Winter dekorativ aus und werden von Vögeln besucht.