Eine Farbe, die im Garten entstand
Wilde Veilchen blühen blau, violett, gelb oder weiss. Rosa Töne entstanden durch Kreuzung und Auslese in Gartensorten. Man findet sie als zartes Pastell, als kräftiges Pink oder als Zweiklang mit weissem Rand. Beim Gartenstiefmütterchen (Viola × wittrockiana) sind mehrere Farben in einer Blüte nicht selten.
Von Gedanken und Erinnerung
Im Französischen heisst das Stiefmütterchen pensée, also Gedanke, und in der Blumensprache steht es traditionell für Erinnerung und Nachdenken. Rosa Stiefmütterchen werden deshalb gern kleinen Geschenken beigelegt, etwa zum Dank, nach einem Besuch oder zum Muttertag am zweiten Sonntag im Mai.
Lange Blüte mit wenig Aufwand
Gartenstiefmütterchen blühen von April bis Oktober, sofern es nicht zu heiss wird. Sie wachsen etwa 20 Zentimeter hoch und sind meist zweijährig. Wenn Sie sie bis Juli säen, blühen sie schon im ersten Jahr.
- Regelmässig Verblühtes abzupfen.
- Giessen, sobald die oberste Erdschicht trocken ist.
- Im Sommer an einen kühleren, halbschattigen Platz stellen.
Mit anderen Pflanzen
Rosa Stiefmütterchen passen zu Vergissmeinnicht, Tausendschön und Tulpen im Frühling und im Herbst zu Heidekraut und Silberblatt. In Töpfen auf dem Balkon eignen sich kleine Hornveilchen als Randbepflanzung.
Als Ergänzung im Topf mögen sie Gesellschaft von Vergissmeinnicht, Tausendschön und Tulpen. Der Boden sollte locker bleiben, und die Töpfe brauchen einen Abzug, damit sich keine Nässe staut, besonders im Winter, wenn Frost das Wasser in der Erde gefrieren lässt.
Wer rosa Stiefmütterchen im Spätsommer aussät, hat im Herbst kräftige Jungpflanzen, die bis zum Frost blühen und im Frühling nochmals starten.
Für Tiere
Nach der ASPCA bergen Stiefmütterchen keine Giftigkeit für Hunde, Katzen und Pferde.