Niedrig oder hoch
Zwei Gruppen lassen sich bei den rosa Sommerastern grob unterscheiden. Die niedrigen Sorten gedeihen in Töpfen, Kästen und am Beetrand. Hohe Sorten dienen als Schnittblumen und brauchen meist Halt. Auch die Blütenform variiert: Nadelastern haben schmale Blütenblätter, Pompons sind kompakt und ganz gefüllt, andere Sorten tragen bandförmige oder gekräuselte Blätter.
Auf Balkon und Terrasse
Auch im Gefäss verlangt die Sommeraster Sonne und einen luftigen Standort. Füllen Sie das Gefäss mit nährstoffreicher, gut durchlässiger Erde und giessen Sie regelmässig, ohne dass Staunässe entsteht. Luftige Pflanzung beugt Pilzkrankheiten vor, deshalb stellen Sie die Pflanzen nicht zu eng. Ausgepflanzt wird nach den Eisheiligen Mitte Mai.
Da Insekten die Blüten besuchen, freuen sich auch Bienen und Schmetterlinge über einen rosa Topf.
Gute Nachbarn
Rosa Astern verstehen sich mit Pflanzen, deren Laub silbrig-grau ist, mit weissen und violetten Sommerblumen sowie mit Gräsern. Im Spätsommer ergänzen sie Fetthenne und Herbstanemonen.
Aussaat und Vase
Die Anzucht im Haus startet im April; bei etwa 21 Grad laufen die Samen binnen zehn bis 14 Tagen auf. Nach dem Auflaufen brauchen die Sämlinge einen hellen, eher kühlen Platz, sonst wachsen sie dünn in die Länge. Vor dem Auspflanzen gewöhnt man sie einige Tage an die Aussenluft. Regelmässiges Ausputzen hält den Flor bis in den Oktober aufrecht.
Als Schnittblume erntet man, sobald sich die äusseren Blüten öffnen; in der Vase überdauern sie dann eine knappe Woche bis anderthalb. Die ASPCA nennt die Sommeraster unbedenklich für Katzen, Hunde und Pferde.