Ein Klassiker im Bauerngarten
Rosa ist die Farbe, die man sich unter «Stockrose» meist vorstellt. Von zartem Rosa bis zu kräftigem Altrosa blühen die Töne an den langen Stängeln. Sorten mit gefüllten Blüten erinnern an kleine Pompons, einfache Blüten sind für Bienen und Hummeln leichter zugänglich.
Zusammen mit Rittersporn, Phlox und Frauenmantel ergibt die rosa Stockrose ein Bild, wie man es aus alten Bauerngärten kennt. Die Pflanze selbst braucht kaum Düngung; zu viel Stickstoff macht die Triebe weich und fördert Krankheiten. Etwas Kompost im Frühling genügt in der Regel völlig. Samen lassen sich im Hochsommer direkt ins Beet säen und blühen dann im folgenden Jahr.
Vorgezogene Pflanzen aus der Gärtnerei blühen oft früher.
So gelingt der Stand
Die Pflanze liebt einen warmen Platz an einer Wand. Ihre Wurzel reicht tief und mag es nicht, verpflanzt zu werden. Am besten setzt man junge Pflanzen im Frühling, sobald in der Region keine Spätfröste mehr zu erwarten sind. Je nach Lage sind das im Mittelland die Tage nach den Eisheiligen Mitte Mai, in höheren Lagen später.
- Genügend Abstand zur Nachbarpflanze, damit Luft zirkuliert.
- Kräftiger Stab für jeden Blütenstand.
- Nach der Blüte Samenstände stehen lassen, wenn Sie Selbstaussaat wünschen.
Rost vermeiden
Die häufigste Krankheit ist der Malvenrost. Er zeigt sich auf Blattoberseiten als gelbe Punkte und braucht Feuchtigkeit. Nicht über die Blätter giessen, abgestorbene Pflanzenteile im Herbst entfernen.
Katzen und Hunde
Nach der ASPCA zählt die Stockrose zu den Pflanzen, die für Hunde, Katzen und Pferde nicht giftig sind. Behaarte Blätter können die Mundschleimhaut kitzeln.