Wie weiss ist weiss?
Die Wildform des Sonnenhuts hat purpurrosa Blütenblätter. Weisse Formen sind Züchtungen, etwa die Sorte 'White Swan'. Die Blütenblätter hängen bei dieser Sorte leicht nach unten, in der Mitte steht der kupferbraune, stachelige Kegel. Er gibt dem Weiss einen warmen Kontrast.
In Beeten mit weissen und silbrigen Stauden wirkt der Sonnenhut ruhig und doch lebendig. Die orangebraune Mitte zieht den Blick, ohne zu dominieren. Nach der Blüte bleiben die Samenstände elegant stehen und tragen im Winter Raureif, was vor allem an klaren Morgenstunden im Mittelland ein schönes Bild ergibt.
Der Standort sollte bereits im Herbst vorbereitet werden, damit die Wurzeln im Frühling schnell anwachsen.
Kombinationen
Weisser Sonnenhut zeigt sich schön neben Ziergräsern, Salbei und blauem Rittersporn, zudem passt er zu rosa Phlox. In grösseren Beeten kann man Gruppen von drei bis fünf Pflanzen setzen, damit die Blüten eine Fläche bilden.
- Zierlauch und Blauraute als Begleiter im Frühsommer.
- Hohe Gräser im Hintergrund.
- Herbstastern für die späte Blüte.
Pflege
Die Staude wird 50 bis 120 Zentimeter hoch und blüht ab Juli, nach Wikipedia in Europa sogar von Mai bis Oktober, je nach Wärme der Lage. Sie braucht Sonne und durchlässigen Boden. Im Mittelland und in warmen Tälern wächst sie unkompliziert; in rauen Lagen schützt eine Laubschicht die Wurzel vor Winternässe.
Wichtig für Tierhalter
Die ASPCA führt Echinacea als ungiftig für Hunde und Katzen. Weissblühende Sorten unterscheiden sich darin nicht von den rosa. Allerdings sind Kräuterpräparate mit Echinacea kein Ersatz für Medikamente: Vor jeder Gabe an Tiere fragen Sie bitte die Tierarztpraxis.