Welches Rot gemeint ist
Bei Stiefmütterchen heisst «rot» in der Praxis oft Burgunder, Mahagoni oder Kupfer, häufig mit einer gelben oder schwarzen Mitte. Hellere Töne mit orangem Einschlag kommen vor, ein Signalrot wie bei der Tulpe ist dagegen die Ausnahme. Das ist nicht schlimm: Die dunkleren Töne wirken im Gartenbeet ruhig und edel.
Gerade für Kübel auf der Terrasse sind dunkle Rottöne praktisch, denn sie verbergen kleine Wetterspuren länger als zarte Farben. Regenspritzer und Staub fallen weniger auf. Nach einem kräftigen Gewitter richten sich die Pflanzen meist nach ein bis zwei Tagen wieder auf, vorausgesetzt, der Topf hat Abzugslöcher.
Zwischen Mai und Juni eignet sich auch eine Neuaussaat für den Herbst, wenn Sie bereits an die nächste Saison denken.
Gut kombiniert
Rot sieht schön aus neben Gelb, etwa neben Osterglocken oder gelben Primeln. Wer es weicher mag, nimmt Cremeweiss dazu. Auf der Terrasse eignen sich Tontöpfe, deren Farbe den Rotton aufnimmt.
- Der Standort darf sonnig bis halbschattig sein.
- Eine lockere, nährstoffreiche Erde gibt kräftige Blüten.
- Beim Pflanzen den Abstand von etwa zwanzig Zentimetern einhalten.
Von April bis Oktober
Stiefmütterchen blühen von April bis in den Oktober; in der Sommerhitze machen sie eine Ruhepause. Wer Samen ernten will, lässt einige Blüten stehen. Aussaat bis Juli führt noch im selben Jahr zur Blüte, danach kommt die Pflanze im zweiten Jahr.
Giftigkeit
Das Garten-Stiefmütterchen gilt laut ASPCA für Hunde und Katzen als ungiftig. Vorsicht gilt jedoch bei behandelten Pflanzen aus dem Handel, wenn Spritzmittel verwendet wurden. Lassen Sie Tiere nach dem Giessen nicht an feuchte Blüten.