Farbtöne zwischen Wein und Kupfer
Bei Rot lohnt ein genauer Blick, denn in Gärtnereien und auf dem Markt reicht die Spanne von bläulichem Purpurrot über Burgunder bis zu rostigen Kupfertönen. Manche Sorten haben einen helleren Rand oder eine gelbe Mitte. Fast reinrote Köpfe sind seltener als weinrote, daher lohnt es sich, die Blüten im Tageslicht zu betrachten, bevor man einen Strauss zusammenstellt.
Beim Einkauf erkennen Sie frische Ware an festen, glänzenden Blättern und an Köpfen, deren äussere Reihen noch straff anliegen. Ist die Mitte bereits stark geöffnet, blüht der Strauss nur noch kurz. Auf dem Markt dürfen Sie ruhig fragen, wann die Stiele geschnitten wurden; Gärtnerinnen und Gärtner geben darüber gern Auskunft.
Stimmung im Strauss
Rot passt zu Hagebutten, Eichenlaub, Ahornblättern und Rudbeckien. Wer es ruhiger mag, nimmt dunkelgrünes Laub oder silbrige Gräser dazu. Als Tischschmuck für einen Herbstabend braucht es nur wenige Stiele in einem schlichten Krug.
- Stiele schräg anschneiden, Blätter unter der Wasserlinie entfernen.
- Wasser regelmässig erneuern, einen Schluck Schnittblumennahrung beigeben.
- Die Vase kühl stellen, nicht ans Fenster mit praller Sonne.
Unter diesen Bedingungen halten rote Chrysanthemen meist gut zwei Wochen.
Topf und Balkon
Als Topfpflanze fühlen sie sich an einem hellen, windgeschützten Platz wohl. Giessen Sie, sobald sich die Erde trocken anfühlt, aber lassen Sie kein Wasser im Untersetzer stehen. Nach der Blüte verkaufte Zuchtformen sind oft nicht für den Garten gedacht und überstehen den Winter im Freien nicht zuverlässig.
Giftigkeit
Hunde, Katzen und Pferde reagieren auf die Pflanze mit Vergiftungszeichen, so die ASPCA. Stellen Sie rote Töpfe und Vasen daher ausser Reichweite.