Eine Sommerblume aus Mexiko
Die Gattung Zinnia umfasst nach der Wikipedia etwa 20 Arten, die von den USA bis nach Südamerika vorkommen. Die Gartenzinnie ist Zinnia elegans und stammt aus Mexiko. Den Namen gab Carl von Linné 1759 zu Ehren des deutschen Arztes und Botanikers Johann Gottfried Zinn. Die Pflanze gehört zu den Korbblütlern und wird einjährig gezogen.
Die Blütenkörbe haben einen Kranz aus Zungenblüten und eine Mitte aus vielen kleinen Röhrenblüten.
Anbau in der Deutschschweiz
Zinnien mögen Wärme und frieren beim ersten Nachtfrost ab. Das bestimmt den Zeitplan.
- Säen Sie ab April auf der Fensterbank oder im Frühbeet vor.
- Ins Freie kommen die Pflanzen erst, wenn die Eisheiligen vorbei sind; in Voralpen und Bergtälern lieber noch später.
- Wählen Sie einen sonnigen, geschützten Platz, etwa an der Südwand.
- Halten Sie die Blätter beim Giessen trocken, damit Mehltau weniger Chancen hat.
Im Tessin und im Genferseegebiet ist das Klima milder, dort läuft die Saison etwas früher an.
Zinnien als Schnittblume
Die Pflanze liefert den ganzen Sommer neue Stiele, wenn Sie regelmässig schneiden. Warten Sie, bis die Blüte voll geöffnet ist und der Stiel darunter fest wird. In der Vase halten Zinnien meist eine gute Woche. Wechseln Sie das Wasser häufig, denn es trübt sich schnell.
Für Tiere unbedenklich
In der Giftpflanzenliste der ASPCA gelten Zinnien als unbedenklich für Hunde, Katzen und Pferde. Auch für den Menschen sind keine Giftwirkungen bekannt. Bei Fragen hilft Tox Info Suisse unter 145. Wer Zinnien im Haus vorzieht, hat sie meist ab Juli in Blüte; Direktsaat im Beet bringt die Blüten oft erst im August.