Sterne aus Eurasien und Amerika
Das Wort Aster stammt aus dem Griechischen und bedeutet Stern. Die Blütenköpfchen bestehen aus einem Kranz von Zungenblüten rund um eine gelbe Mitte, in Weiss, Rosa, Rot, Blau und Violett. Die Gattung Aster im engeren Sinn ist vor allem in Eurasien verbreitet. Viele der bekannten Gartenastern kommen allerdings aus Nordamerika und gehören inzwischen botanisch zur Gattung Symphyotrichum.
Wilde Astern in der Schweiz
Die Berg-Aster (Aster amellus), auch Kalk-Aster genannt, liebt trockene, sonnige Hänge auf kalkhaltigem Boden und blüht im Spätsommer violett. In den Bergen wächst die Alpen-Aster (Aster alpinus) auf Rasen und Felsen. Beide gehören in die Landschaft und nicht in die Vase.
Herbst- und Sommeraster
Herbstastern sind ausdauernde Stauden. Sie blühen je nach Art von August bis Oktober und stehen deshalb oft noch, wenn die meisten Beete abgeräumt werden. Die Sommeraster (Callistephus chinensis) ist dagegen einjährig. Man sät sie im Frühjahr und pflanzt sie erst nach den Eisheiligen Mitte Mai aus, weil Spätfrost die jungen Pflanzen zerstört.
So bleiben Astern gesund
- Sonne und Luft sind die beste Vorsorge gegen Mehltau.
- Hohe Sorten im Frühsommer einmal einkürzen, sie werden dann standfester.
- Alle paar Jahre im Frühjahr teilen und nur die kräftigen Randstücke neu einsetzen.
- Verwelkte Stängel können über den Winter stehen bleiben, Insekten nutzen sie als Unterschlupf.
Astern und Tiere
Bei der ASPCA ist ausdrücklich nur die Sommeraster als unbedenklich für Hunde, Katzen und Pferde verzeichnet. Die übrigen Astern hat sie nicht eingestuft. Wer Tiere hat, stellt Sträusse deshalb ausser Reichweite.