Weiss ist die Regel
Bei Jasminen ist Weiss die häufigste Blütenfarbe. Der Zimmerjasmin (Jasminum polyanthum) öffnet sternförmige Blüten, die aussen oft rosa angehaucht sind. Der Echte Jasmin (Jasminum officinale) trägt reinweisse Blüten im Sommer und wird in der Parfümherstellung seit langem geschätzt. Als Kletterer lässt er sich an Spalier oder Gitter ziehen.
Duft gezielt einsetzen
Weisse Jasminblüten verströmen ihren Duft vor allem an warmen Abenden. Ein Platz neben dem Sitzplatz oder dem Schlafzimmerfenster eignet sich daher nur, wenn Ihnen der schwere Geruch nicht zu stark ist. Im Zimmer reichen oft zwei, drei Blütentrauben für den ganzen Raum.
Standort und Pflege
- Hell, aber ohne pralle Mittagssonne hinter Glas.
- Erde leicht feucht halten, Wasser im Übertopf nach einer Stunde ausleeren.
- Verblühte Triebe zurückschneiden, damit die Pflanze buschig bleibt.
- Von Frühling bis Sommer regelmässig Flüssigdünger geben.
Wer weissen Jasmin im Garten wünscht, kann den Echten Jasmin (Jasminum officinale) im Kübel ziehen und im Winter in einen kühlen, hellen Raum stellen. In wintermilden Lagen wie am Lago Maggiore überlebt er an einer Südwand auch draussen. In rauem Klima kommt er sicherer im Topf durch den Winter. Giessen Sie im Winter nur sparsam, damit die Wurzeln nicht faulen.
Weiss in Brauch und Gestaltung
In vielen Ländern ist Jasmin ein beliebter Schmuck bei Festen. Weisse Blüten gelten traditionell als Zeichen von Reinheit und Frische und passen zu zarten Frühlingsbouquets. Wer sie schneidet, sollte wissen, dass Jasmin in der Vase nur wenige Tage hält.
Tiere im Haushalt
Laut ASPCA werden Jasminum-Arten für Hunde und Katzen als unbedenklich eingestuft. Prüfen Sie dennoch das Etikett, denn der Name Jasmin steht auch für nicht verwandte Pflanzen.