Weiss entsteht erst beim Aufblühen
Die Prächtige Fetthenne (Hylotelephium spectabile) stammt aus Ostasien. Weisse Formen öffnen sich oft zunächst grünlich, werden dann reinweiss und färben sich im Herbst nicht selten rosa. Die Blütenstände sind flache Schirme aus vielen kleinen Sternen und werden 30 bis 60 Zentimeter hoch. Die Hauptblütezeit liegt von August bis Oktober.
Die heimische Grosse Fetthenne blüht dagegen meist grünlichgelb bis purpurn und nicht weiss.
Pflege
- Voll sonniger Platz, in halbschattigen Lagen werden die Triebe lang und kippen.
- Durchlässiger Boden. Auf Lehm hilft Sand oder Kies im Pflanzloch.
- Wasser sparsam, nur bei langer Trockenheit.
- Dünger weglassen, sonst werden die Triebe weich.
Wo weisse Fetthenne gut aussieht
Im Steingarten oder in Kiesbeeten wirkt Weiss neben Lavendel, Ziergräsern und Thymian ruhig. In Töpfen auf dem Balkon bleiben die Pflanzen klein und kräftig. Als Schnittblume halten die Stiele sieben bis vierzehn Tage, wenn man sie frisch anschneidet. Als Ergänzung zu Herbstastern und Dahlien sind sie eine feine Füllblume.
Nach der Blüte
Die trockenen Blütenstände sehen im Winter mit Raureif oder Schnee attraktiv aus. Im Frühjahr kürzt man sie knapp über dem Boden. Insekten nutzen die hohlen Stängel gelegentlich als Unterschlupf.
Im Steingarten harmoniert Weiss mit grauem Laub von Wollziest, Silberraute oder Lavendel. Auch in Dachgärten fühlt sich die Staude wohl, weil Hitze und Trockenheit ihr wenig ausmachen. Sie bleibt dabei kompakt, wenn der Boden mager gehalten wird.
Haustiere
Für die Prächtige Fetthenne liegt bei der ASPCA keine Bewertung vor. Die verwandte Sedum album gilt dort als ungiftig für Hunde und Katzen.