Weiss bedeutet Cremeweiss
Die Wildform der Garten-Ringelblume blüht dottergelb bis orangegelb. Echtes Weiss ist in dieser Art nicht verbreitet. Es gibt allerdings gezüchtete Sorten in sehr hellem Creme, zum Beispiel ‚Snow Princess‘ mit dunkler Mitte. Wer eine ganz weisse Blüte erwartet, wird enttäuscht. Rechnen Sie mit Elfenbein und hellem Gelb, oft mit einem dunklen Auge.
Im Garten
Helle Sorten behalten ihre Farbe am besten im Halbschatten, denn volle Mittagssonne lässt Creme schnell ausbleichen. Sie vertragen leichten Frost besser als viele Sommerblumen und werden im Schweizer Mittelland am besten nach den Eisheiligen ins Freie gesät. Säen Sie nicht zu dicht und dünnen Sie später aus.
Wer Samen sammeln möchte, kann dies im Spätsommer tun, die Nachkommen fallen allerdings oft wieder zu Gelb zurück.
Als Schnittblume
- Schneiden Sie die Blüten, wenn sie eben aufgegangen sind.
- Cremeweiss wirkt zusammen mit Kornblumen und Gräsern wie ein Wiesenstrauss.
- Wechseln Sie das Wasser alle zwei Tage, dann halten sie fünf bis acht Tage.
Haustiere
Die ASPCA führt Calendula officinalis als nicht giftig für Hunde und Katzen. Die Pflanze gehört zu den Korbblütlern, Allergiker sollten sie daher nur vorsichtig verwenden.
Passende Nachbarn im Beet
Cremefarbene Ringelblumen kommen neben dunklem Laub besonders zur Geltung, etwa neben Blutbuche oder Rotkohl im Gemüsebeet. Wie die gelbe Stammform halten sie Nützlinge im Beet und gelten als unkompliziert. Sie keimen in wenigen Tagen und blühen etwa acht Wochen nach der Saat. Wer sie in Töpfen zieht, sollte darauf achten, dass die Erde nie ganz austrocknet.