Ein kleiner Stern für viele Sträusse
Die bekannteste weisse Schnitt-Aster ist die Sorte 'Monte Cassino'. Sie gehört zu den kleinblütigen Herbstastern und trägt sehr viele Blütenköpfchen mit weissen Zungenblüten und gelber Mitte an locker verzweigten Stielen. Sie blüht ab September und wird gern als Füllblume neben grosse Blüten gesetzt.
Weiss ist bei Astern selten rein
Bei Wildformen überwiegen Violett, Blau und Rosa. Weisse Blüten sind meist eine Auslese oder Züchtung. Manche wirken eher cremig, bei anderen scheint die gelbe Mitte durch und gibt dem Strauss einen warmen Ton. Auch die Sommeraster (Callistephus) gibt es in Weiss mit dicht gefüllten Blütenköpfen.
Weiss im Herbst
Im Oktober und November sind weisse Astern in Gestecken und als Grabschmuck beliebt, in katholischen Kantonen vor allem zu Allerheiligen. Im Strauss passen sie zu Dahlien, Heidekraut, Eukalyptus oder roten Herbstblättern. Im Garten ergeben sie zusammen mit Fetthenne und Ziergräsern ein Beet für den Spätsommer.
Haltbarkeit
Astern halten im Wasser gut eine Woche, wenn Sie Blätter unter der Wasserlinie entfernen und die Stiele frisch anschneiden. Gerade bei Weiss lohnt es sich, das Wasser alle zwei Tage zu wechseln, weil Schwebteilchen die Stiele schneller verstopfen.
Für die Ernte gilt: Köpfchen schneiden, wenn etwa die Hälfte der Blüten an einem Stiel geöffnet ist. So öffnen sich die übrigen Knospen in der Vase noch.
Und die Haustiere?
Nur die Sommeraster ist bei der ASPCA ausdrücklich als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde aufgeführt. Für andere Asternarten gibt es dort keine Bewertung. Stellen Sie den Strauss daher so, dass Katzen nicht daran knabbern.