Hell in dunklen Ecken
Wo wenig Sonne hinfällt, wirkt Weiss am stärksten: Weiss blühende Begonien leuchten auf Nordbalkonen, in Innenhöfen und unter Vordächern, wo rote Sorten leicht untergehen. Weiss gilt traditionell als Farbe der Reinheit, im Garten sorgt es vor allem für Ruhe zwischen bunten Nachbarn.
Es gibt weisse Blüten sowohl bei kleinblütigen Eisbegonien als auch bei Knollenbegonien mit gefüllten, rosenähnlichen Blüten.
Gut kombinieren
- grünes Blattwerk wie Funkien oder Farne im Schatten
- Rex-Begonien mit silbrigen oder bordeauxfarbenen Blättern
- Efeu und Fuchsien als Rahmen in Kästen und Ampeln
Mehltau und Fäulnis vermeiden
Weisse Blüten zeigen Flecken schneller. Giessen Sie deshalb morgens direkt auf die Erde und lassen Sie die Blätter trocken. Ein grosszügiger Pflanzabstand sorgt für Luft. Befallene Blätter entfernen Sie sofort. Stehendes Wasser im Untersetzer lässt Knollen und Wurzeln rasch faulen, schütten Sie es nach einer Viertelstunde aus.
Gepflanzt wird in der Schweiz nach den Eisheiligen Mitte Mai. In den Alpentälern kann sich das Setzen auch noch um ein bis zwei Wochen verschieben.
Wer weisse Begonien als Ampel hält, sollte sie vor Starkregen schützen, weil schwere Blüten sonst abknicken. Ein Blick auf die Wetterlage lohnt sich, besonders im Juli, wenn Gewitter häufig sind. Kleine Mengen Dünger alle zwei Wochen genügen vollauf.
Tiere und Kinder
Begonien gelten gemäss ASPCA als giftig für Hunde, Katzen und Pferde, weil sie lösliche Oxalate enthalten. Auch für Kinder sind Pflanzenteile nicht zum Essen gedacht. Bei Verdacht auf eine Vergiftung erreichen Sie Tox Info Suisse unter 145, in Notfällen den Sanitätsnotruf 144.