Weiss, oft mit Gesicht
Rein weisse Sorten sind meist cremig bis elfenbeinfarben, manche haben einen gelben Schlund oder feine dunkle Strahlen in der Mitte. Andere tragen den bekannten dunklen Fleck, der an ein Gesicht erinnert. Gerade weil sie nicht so stark auffallen wie violette Töne, wirken sie auf kleinem Raum edel.
Als Beetpflanze verträgt das Stiefmütterchen Kälte gut, und die Blüte setzt nach milden Tagen im Winter oft wieder ein. Im Tessin und am Genfersee gelingt das häufiger als in den Voralpen, wo über Wochen Schnee liegen kann. Auch weisse Sorten zeigen sich davon unbeeindruckt und treiben im Frühling kräftig neue Knospen.
Weisse Sorten sind im Herbst ein gutes Gegenstück zu Heidekraut und Zierkohl, weil sie in der kalten Jahreszeit hell wirken.
Kombinationen für Töpfe
- Mit blauen Traubenhyazinthen oder Vergissmeinnicht ergibt Weiss einen kühlen Frühling.
- Zusammen mit gelben Narzissen entsteht ein klassischer Osterkübel.
- Im Herbst passen Heidekraut und Silberblatt dazu.
Planen Sie in der Schale genug Platz ein, jede Pflanze wird etwa zehn bis fünfundzwanzig Zentimeter hoch und braucht Luft, damit die Blätter abtrocknen.
Pflege
Sonne bis Halbschatten, lockere Erde und regelmässiges, aber mässiges Giessen: Mehr braucht es nicht. Weisse Blüten zeigen Nässeschäden schneller als dunkle, braune Flecken sind ein Hinweis auf zu viel Wasser auf den Blütenblättern. Zupfen Sie Verblühtes ab, so entstehen neue Knospen.
Haustiere
Laut ASPCA ist das Stiefmütterchen für Hunde und Katzen nicht giftig, die Farbe spielt dabei keine Rolle. Wer ein Gartenbeet bepflanzt hat, achtet bei Tieren eher auf Zwiebelpflanzen in der Nachbarschaft: Narzissen sind giftig.