Weiss in der Zinnienwelt
Wilde Zinnien haben nach der Wikipedia meist Zungenblüten in Weiss, Gelb, Orange, Rot oder Violett. Durch die Zucht ist Weiss zu einer eigenen Reihe geworden. In vielen Serien finden sich weisse Sorten, etwa 'Profusion White' oder 'Benary's Giant White'. Einige zeigen einen grünlichen Schimmer, der in der Vase besonders edel wirkt.
Die Blütenkörbe bleiben unterschiedlich hoch: Beetsorten reichen bis etwa 40 Zentimeter, Schnittsorten wachsen doppelt so hoch.
In kühlen Sommern, wie sie in der Nordschweiz und den Voralpen vorkommen, blühen Zinnien später als im Tessin. Eine geschützte Südwand oder ein Platz vor dem Haus speichert Wärme und verfrüht die Blüte. Wer im Haus vorzieht, hat bereits im Juli die ersten Blüten.
Gemischt mit anderen Farben
Weisse Zinnien verbinden Töne, die sonst nicht zusammenpassen. Zusammen mit Dahlien, Kosmeen oder Rudbeckien entsteht ein Strauss, der nicht überladen wirkt. Ein ganzer Strauss in Weiss passt zum Gartenfest oder auf den Esstisch im Spätsommer, wenn die Gärten noch voll sind.
Weisse Sorten wählen
- Für den Schnitt: grossblütige Sorten mit langen Stielen.
- Für Töpfe und Kästen: niedrige Serien mit vielen Blüten.
- Mehltauresistente Sorten bevorzugen, denn Mehltau fällt auf den Blättern deutlich auf.
Sonne, Wasser, Sicherheit
Zinnien brauchen volle Sonne und durchlässigen Boden. Im Schweizer Mittelland setzt man sie erst nach den Eisheiligen aus, in den Bergtälern noch etwas später. Auch das Weiss ändert nichts daran: Hunde, Katzen und Pferde vertragen Zinnien nach der ASPCA ohne Probleme. Für den Schnitt eignen sich vor allem hohe Sorten mit festen Stielen, die auch in schlanken Vasen nicht umknicken.