Rosa nur als Hauch
Die Wildform des Buschwindröschens ist weiss. Bei manchen Pflanzen sind die Aussenseiten der Hüllblätter leicht rosa getönt, vor allem in Knospen und bei kühlem Wetter. Ein ganz rosa blühendes Buschwindröschen ist deshalb kein Normalfall. Wer Rosa sucht, findet in Gärtnereien Gartenformen mit rosa Tönen oder verwandte Arten.
Sicher ist: Die Pflanze selbst wird nur 10 bis 25 Zentimeter hoch und blüht im zeitigen Frühjahr.
Rosa Alternativen aus der Verwandtschaft
- Die Balkan-Anemone (Anemone blanda) gibt es in Sorten mit rosa Blüten.
- Das Leberblümchen blüht im März oft in Rosa, Blau oder Weiss.
- Der Lerchensporn (Corydalis) liefert rosa Teppiche im Schatten.
Diese Pflanzen haben andere Ansprüche als das Buschwindröschen und sind darum separat zu pflanzen.
So gelingt der Frühjahrsteppich
Das Buschwindröschen mag humosen, frischen Boden unter Gehölzen. Pflanzen Sie die Rhizome im Herbst in kleinen Gruppen. Lassen Sie Laub liegen, das als Mulch wirkt. Nach der Blüte zieht die Pflanze ein, und der Platz bleibt bis zum nächsten Frühjahr leer. Kombinieren Sie sie darum mit Funkien oder Farnen, die später den Platz füllen.
Auch im Frühjahr sollten Sie auf den Gartenboden achten: Wer lehmigen, schweren Boden hat, mischt Laubkompost unter, damit das Wasser abfliesst. Dann entwickeln sich die Rhizome gesund. Rosa Begleiter wie Lerchensporn blühen oft gleichzeitig und ergänzen das Beet.
Giftigkeit nicht vergessen
Alle Teile sind schwach giftig. Der frische Saft enthält Protoanemonin und kann Haut und Magen reizen. Tragen Sie Handschuhe. Bei Fragen hilft Tox Info Suisse (145), bei Tieren die Tierarztpraxis.