Rosa ist die Urfarbe der Gattung
Bei Wildrosen überwiegen blassrosa bis rosarote Blüten mit fünf Blütenblättern und gelber Mitte. Die Hundsrose, die in Schweizer Hecken häufig ist, zeigt dieses zarte Rosa im Frühsommer. Viele Gartenrosen sind später daraus oder aus verwandten Arten gezüchtet worden. Rosa gehört also nicht zu den Spezialitäten der Züchter, sondern zu den ursprünglichsten Rosenfarben.
Von Puder bis Magenta
- Zartes Puderrosa wirkt ruhig und passt zu Weiss, Silbergrün und Hellblau.
- Mittleres Altrosa harmoniert mit Salbei, Lavendel und Gräsern.
- Kräftiges Pink setzt Akzente neben Dunkelgrün oder Orange.
Je dichter gefüllt die Blüte, desto mehr Zeit braucht sie, bis sie sich öffnet. Ungefüllte Rosen wirken luftiger, verblühen aber schneller.
Duft und Rosenöl
Rosenöl gilt als wichtiger Grundstoff der Parfumindustrie. Gewonnen wird es aus den Blütenblättern bestimmter, stark duftender Rosen, etwa aus Damaszener- und Zentifolien-Rosen. Die Zentifolie entstand in ihrer heutigen Form wohl Ende des 16. Jahrhunderts, vermutlich in den Niederlanden, und tauchte danach oft auf Stillleben flämischer und holländischer Maler auf.
Die Blüten sind meist rosa und dicht gefüllt.
Anlässe für Rosa
Rosa gilt traditionell als Farbe der Zuneigung und der Dankbarkeit. Zum Muttertag am zweiten Sonntag im Mai, zur Geburt oder als Dank an eine Gastgeberin ist es eine beliebte Wahl.
Pflege
Die Stiele schräg anschneiden und in sauberes, kühles Wasser stellen. Im Garten wünschen Rosen Sonne, Luft zwischen den Pflanzen und regelmässig Wasser am Fuss. Die ASPCA führt Rosen als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde, auf die Stacheln sollte man achten.