Eine Pflanze mit Vorfahren in den Anden
Etwa hundert wilde Fuchsienarten sind bekannt. Zu Hause sind sie vor allem in Südamerika, einige wachsen in Neuseeland und auf Tahiti. Benannt wurde die Gattung nach Leonhart Fuchs, einem Arzt, der im 16. Jahrhundert ein berühmtes Kräuterbuch schrieb. Dort sind Kolibris die Bestäuber der hängenden Blüten.
Aufgebaut ist jede Blüte aus einer Röhre, vier abstehenden Kelchblättern und einer kleinen Glocke aus Kronblättern, die oft in einer anderen Farbe leuchtet.
Standort auf Balkon und Terrasse
Die meisten Gartenfuchsien mögen es hell, aber nicht in der prallen Mittagssonne. Ein Platz an der Nord- oder Ostseite ist ideal, auch unter einem Vordach. Giessen Sie regelmässig, damit die Erde feucht bleibt, ohne dass Wasser im Untersetzer steht. In einer Ampel trocknet der Ballen an warmen Tagen sehr schnell aus.
Überwintern in der Schweiz
Fuchsien vertragen keinen Frost. Wer sie im Herbst retten möchte, stellt sie vor der ersten Frostnacht in einen hellen oder halbdunklen, kühlen Raum, zum Beispiel ein Treppenhaus oder einen Keller mit Fenster. Dort giesst man nur sparsam. Im Frühjahr wird zurückgeschnitten, und nach den Eisheiligen dürfen sie wieder hinaus.
In milden Lagen wie am Genfersee oder im Tessin überstehen robuste Arten wie Fuchsia magellanica auch mit Schutz einen Winter im Freien.
Einkauf und Haustiere
Gesunde Pflanzen erkennen Sie an festen Knospen, grünen Blättern ohne Flecken und einem Ballen, der weder trocken noch nass ist. Die ASPCA führt die Fuchsie in ihrer Liste für Katzen als ungiftig. Die dunklen Beeren, die nach der Blüte entstehen, gelten als essbar, schmecken bei vielen Sorten aber nur mild.