Von Puder bis Pink
Die Spanne bei Rosa ist gross. Es gibt blassrosa Sorten mit weicher Zeichnung, lachsfarbene mit warmem Unterton und intensive Pink-Töne, die fast leuchten. Auch die Mitte verändert den Charakter: Bei einigen Sorten bleibt sie dunkel, bei anderen passt sie sich der Blüte an. Die Zungenblüten sind meist schmal und leicht gewellt, wodurch die Köpfe verspielt wirken.
Wer mehrere Rosatöne mischt, wählt besser Nachbarn auf der Farbskala, also Rosa mit Lachs oder Rosa mit Pink, als völlig verschiedene Farben. So bleibt der Strauss ruhig, und die unterschiedlichen Kopfgrössen kommen zur Geltung. Kleine Minigerbera füllen Lücken zwischen grossen Köpfen auf.
Kombinationen
Rosa Gerbera vertragen sich mit vielen Blumen im Strauss. Zarte Töne harmonieren mit Weiss und Grau, kräftiges Pink dagegen mit Violett oder Orange.
- Mit Schleierkraut und Eukalyptus entsteht ein leichter Wiesenstrauss.
- Rosa Rosen und Ranunkeln ergänzen die Gerbera zu einem romantischen Arrangement.
- Mit Sommerblumen wie Löwenmaul wirkt das Rosa ländlich.
Pflegetipps für den Strauss
Der Stiel ist der Schwachpunkt. Er knickt knapp unter dem Kopf, weil dort die Wasseraufnahme am schwierigsten ist. Stellen Sie die Gerbera deshalb nicht in zu viel Wasser, sondern etwa drei bis fünf Zentimeter hoch, und tauschen Sie es jeden zweiten Tag. Zerzauste Köpfe ordnen Sie mit der Hand wieder.
Anlässe
Rosa gilt traditionell als sanfte, freundliche Farbe. Sie eignet sich für den Muttertag, die Geburt eines Mädchens oder einen Besuch im Pflegeheim. Am 14. Februar greifen viele zu Rosa, wenn Rot zu auffällig scheint.
Haustiere
Laut ASPCA ist die Gerbera für Hunde, Katzen und Pferde unbedenklich.