Zarte Töne im späten Jahr
Rosa Chrysanthemen sind im Oktober und November eine freundliche Abwechslung zu Gelb und Orange. Zu haben sind Sorten mit nur schwach getönten Blütenblättern, andere sind eher fuchsia. Gefüllte Pompon-Formen wirken verspielt, einfache Margeritenköpfe wirken luftiger.
Rosa Chrysanthemen sehen am Fenster besonders schön aus, wenn sie nicht direkt über der Heizung stehen. Trockene Luft lässt die Köpfe schneller altern. Ein Platz in einem kühlen Treppenhaus oder auf einem Fenstersims im ungeheizten Raum verlängert die Freude spürbar, und die Blüten bleiben länger fest und satt gefärbt.
Wer die Pflanze nach der Blüte behalten möchte, schneidet sie auf eine Handbreit zurück und stellt sie hell und frostfrei. Ob sie im nächsten Jahr wieder blüht, hängt von der Sorte und der Pflege ab.
Kübel, Schale, Balkon
In Pflanzschalen kombiniert man Rosa gern mit Heidekraut, Zierkohl oder grauem Laub. Auf der Terrasse im Mittelland halten sich die Töpfe bei leichtem Frost, aber nasse Kälte setzt ihnen zu.
- Ein heller Platz ohne pralle Mittagssonne verlängert die Blüte.
- Verwelktes regelmässig auszupfen.
- Giessen Sie von unten oder am Rand, damit die Blüten trocken bleiben und nicht faulen.
Im Strauss
Mit Schleierkraut, Eukalyptus oder dunklen Beeren ergibt Rosa einen romantischen Herbststrauss. Die Stiele sind kräftig und tragen die Köpfe aufrecht. Wie bei den anderen Farben gilt: frisch anschneiden und kühl halten, dann stehen sie etwa zwei Wochen.
Tiere im Haushalt
Die ASPCA stuft Chrysanthemen als giftig für Hunde, Katzen und Pferde ein, wegen der enthaltenen Pyrethrine. Das betrifft alle Farben, auch Rosa. Katzen fressen gerne an Blumen: Stellen Sie die Vase deshalb auf einen unzugänglichen Platz.