Eine zarte Zuchtfarbe
Die Wildform von Lobelia erinus blüht blau. Rosa Töne sind Zuchtergebnisse und tauchen meist in Sortenserien auf, die mehrere Farben enthalten. Je nach Sorte reicht das Spektrum von Lachsrosa bis zu einem kühlen Rosa-Violett. Die Pflanze selbst unterscheidet sich nicht von den blauen Verwandten: dieselbe Höhe, dieselben Blätter, dieselbe Blütezeit.
Die rosa Töne wirken auf der Pflanze meist etwas heller als auf dem Etikett, besonders bei Halbschatten. Wer eine bestimmte Nuance wünscht, wählt im Frühjahr blühende Pflanzen in der Gärtnerei aus. Dort lassen sich Farben direkt vergleichen, und Sie erkennen auch, ob die Pflanzen kräftig und buschig gewachsen sind.
Rosa im Mix
Rosa Lobelien wirken schön neben weissen Margeriten, silbrigen Blättern oder Petunien in Weinrot. Wer es ruhig mag, kombiniert sie nur mit Weiss, wer es lebendiger mag, mit Blau. Bei Sorten mit dunklem Auge entsteht ein reizvoller Kontrast zur hellen Blüte.
Standort und Giessen
- Sonne bis Halbschatten, geschützt vor starkem Wind.
- Nicht vor Mitte Mai ins Freie.
- Regelmässig giessen: Die kleinen Töpfe in Ampeln trocknen an warmen Tagen schnell aus.
- Rosa Sorten blühen von Juni bis in den September; ein Rückschnitt im Hochsommer lohnt sich.
Zur Sicherheit
Lobelien enthalten Alkaloide und führen einen giftigen Milchsaft. Das gilt auch für rosa Sorten. Waschen Sie nach der Arbeit die Hände, und achten Sie darauf, dass Kleinkinder nicht von der Pflanze naschen. Tox Info Suisse (Notfallnummer 145) gibt rund um die Uhr Auskunft. Bei einem Tier mit Beschwerden fragen Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.