Kräftiges Rot an hohen Ähren
Rote Gladiolen gehören zu den auffälligsten Sommerblumen. Auf einer Ähre sitzen acht bis zwanzig Knospen, von denen nacheinander einzelne aufgehen. Das Spektrum reicht von hellem Scharlach bis zu tiefem Weinrot, manche Sorten haben einen weissen oder gelben Schlund. Gerade im Hochsommer, wenn viele Beete verblüht sind, bringen sie Farbe.
Die rote Gladiole hat in manchen Gegenden auch einen Platz im Bauerngarten, wo sie neben Dahlien und Sonnenblumen steht. Dort setzt man sie in kleinen Gruppen von fünf bis zehn Knollen, damit die Farbe wirkt. Einzelne Stiele wirken im Beet verloren.
Rot im Strauss
Rot verlangt Platz. Bündeln Sie wenige Stiele in einer hohen Vase oder kombinieren Sie sie mit Dahlien. Wählen Sie dazu ruhige Begleiter wie Gräser, Wiesenblumen oder weisse Margeriten, damit der Strauss nicht schwer wirkt. Rote Gladiolen passen zu Sommerfesten, Gartenfesten und zum 1. August, wenn der Tisch draussen gedeckt wird.
Knollen für das nächste Jahr
Wer die Pflanze im eigenen Garten zieht, setzt die Knolle nach den Eisheiligen etwa zehn Zentimeter tief. Nach dem Welken des Laubs im Herbst gräbt man sie aus, trocknet sie und lagert sie frostfrei. Dabei entstehen kleine Brutknollen, die erst nach Jahren blühen.
Giftig für Katzen und Hunde
Wer Katzen hat, fragt oft, ob Gladiolen giftig sind. Die ASPCA bejaht dies für Hunde, Katzen und Pferde. Am stärksten ist die Knolle betroffen. Die Folgen können Speicheln, Erbrechen und Durchfall sein. Stellen Sie Vasen deshalb ausser Reichweite neugieriger Katzen, und werfen Sie Stielreste in den Kehricht, nicht auf den Kompost im Garten.
Hat ein Tier an einer Knolle genagt, ist ein Anruf beim Tierarzt der richtige Schritt.