Von Kirschrot bis Dunkelkarmin
Rot ist eine der ältesten Tulpenfarben und kommt in allen Sortengruppen vor. Manche Sorten leuchten scharlachrot, andere wirken dunkler und samtig. ‚Couleur Cardinal‘ ist eine spät blühende Einfache mit tief kardinalrotem Kelch und leichtem violettem Reif, ‚Apeldoorn‘ dagegen eine klassische Darwin-Hybride.
Viele rote Sorten haben einen dunklen, oft schwarzen Blütengrund, der die Farbe betont.
Rot und seine Bedeutung
Als Farbe gilt Rot traditionell als Zeichen von Zuneigung und Leidenschaft. Wer jemandem zum 14. Februar oder zum Hochzeitstag eine Freude machen will, greift gern zu roten Tulpen. Sie sind eine Frühlingsalternative zur Rose, die in der kalten Jahreszeit oft den Vorzug erhält. Rote Tulpen im Mai wirken zudem festlich zum Muttertag.
Gestalten und Pflegen
- Ein Strauss aus nur einer Farbe wirkt modern: zehn bis zwanzig Stiele in einer schlichten Glasvase.
- Rote Töne lassen sich gut mit weissen Narzissen im eigenen Gefäss oder mit grünen Zweigen kombinieren.
- Stellen Sie die Vase nicht in die pralle Sonne, sonst verblassen die Blüten schneller und öffnen sich zu weit.
- Füllen Sie das Gefäss nur halb mit Wasser und wechseln Sie es regelmässig.
Sicherheit
Tulpen sind laut ASPCA giftig für Hunde, Katzen und Pferde, vor allem die Zwiebel mit Tulipalin A und B. Wenn ein Kind Pflanzenteile verschluckt hat, ist Tox Info Suisse unter 145 rund um die Uhr erreichbar, bei dringenden Notfällen der Sanitätsnotruf 144.
Rote Tulpen im Garten
Wer rote Tulpen selbst zieht, steckt die Zwiebeln im Herbst, bevor der Boden gefriert. Im Mittelland ist das meist im Oktober oder November. Die Tiefe sollte etwa das Dreifache der Zwiebelhöhe betragen. Rote Sorten treiben im Frühling früh aus und vertragen leichten Frost, nur bei stärkerem Spätfrost lohnt sich eine Abdeckung.
Nach der Blüte lassen Sie das Laub stehen, bis es gelb ist.