Rot als Urfarbe
Im natürlichen Verbreitungsgebiet in Mexiko leuchten die Hochblätter rot. Alle übrigen Farben sind aus dieser Form herausgezüchtet. Trotzdem ist Rot nicht gleich Rot, denn es gibt scharlachrote, karminrote und fast rotbraune Sorten, und die Hochblätter sind rund oder wie Eichenblätter gelappt.
Beim Kauf auf Frische prüfen
Ein guter Stern wächst buschig und trägt grüne Blätter bis an den Topfrand. Gelbe oder fehlende untere Blätter verraten Kälte, Nässe oder Lichtmangel. Schauen Sie sich die kleinen gelben Blüten in der Mitte an: Sind sie noch geschlossen oder gerade im Öffnen, hält die Pflanze länger. Kompakte Exemplare überstehen den Transport besser als hohe Pflanzen mit langen Trieben.
Über Weihnachten hinaus
Wer den Stern behalten will, stellt ihn warm und hell und giesst wenig. Im Frühling lässt er sich zurückschneiden und in frische Erde setzen. Damit er im kommenden Advent wieder rot wird, braucht er ab dem Herbst jeden Tag viele Stunden völlige Dunkelheit, zum Beispiel unter einem lichtdichten Karton.
Das gelingt nicht jedem und bleibt ein Versuch. Planen Sie dafür etwa acht bis zehn Wochen ein und achten Sie darauf, dass nachts wirklich kein Lichtschein auf die Pflanze fällt, denn schon wenig Licht stört die Farbbildung. Tagsüber gehört der Stern in dieser Zeit wieder ans helle Fenster.
Der Saft
Der Saft reizt Haut und Schleimhäute. Die ASPCA nennt die Pflanze für Pferde, Hunde und Katzen giftig, hält die Wirkung aber für überschätzt. Waschen Sie sich nach dem Schneiden die Hände. Nach Kontakt mit Kindern erhalten Sie bei Tox Info Suisse unter 145 rund um die Uhr Rat.