Eigene Gattung, eigener Weg
Innerhalb ihrer Gattung steht Callistephus chinensis allein. Wie die echten Astern ist sie ein Korbblütler, aber botanisch eine andere Linie. Der griechische Name bedeutet etwa schöne Krone. In China baut man sie seit ungefähr 2000 Jahren an. Wild blüht sie violett, Gärtner haben daraus Rot, Rosa, Blau, Violett und Weiss gemacht, mit einfachen, gefüllten, pompon- oder straussenfederartigen Blüten.
Gartenjahr in der Schweiz
- Ab April im Haus vorziehen, etwa zwei Monate bevor die Pflanzen ins Freie kommen.
- Ins Freie darf sie erst, wenn die Eisheiligen Mitte Mai vorbei sind, denn Frost tötet sie. In den Voralpen und Alpentälern wartet man vorsichtshalber noch ein paar Tage.
- Sonnig, mit nährstoffreicher, durchlässiger Erde gefällt es ihr. Hohe Sorten binden Sie am besten an einen Stab.
- Der Bodenpilz Fusarium ist ein Problem, daher jedes Jahr an einer anderen Stelle anbauen.
Aufgehen die Knospen im Hochsommer, geht die Blüte bis in den Oktober weiter. Damit füllt sie die Lücke, wenn andere Sommerblumen schwächeln. Insekten sind gern zu Gast.
Für die Vase
Zum Schneiden eignet sich der Zeitpunkt, in dem sich die äusseren Zungenblüten öffnen. Die Stiele kommen sofort ins Wasser, Blätter unter dem Wasserspiegel werden entfernt, und das Wasser tauscht man regelmässig. Mit sieben bis zehn Tagen Haltbarkeit dürfen Sie rechnen.
Und die Haustiere?
Giftig ist die Sommeraster laut ASPCA weder für Katzen noch für Hunde oder Pferde. Mit Tieren im Haus ist sie deshalb eine gute Wahl, ein Magenreiz nach reichlichem Fressen lässt sich allerdings bei keiner Pflanze ausschliessen.