Rosa, ein Klassiker
Rosa Töne gehören seit langem zum festen Sortiment. Als eine der ältesten Sorten gilt 'Painted Lady', eine Duftwicke mit rosa-weissen Blüten, die schon im 18. Jahrhundert beschrieben worden sein soll. Auch neuere Sorten bieten Lachsrosa, Perlrosa und kräftiges Pink. Damit ist Rosa nach Lila die vielfältigste Farbgruppe.
Die zarten Töne kommen vor einem dunkleren Hintergrund am besten zur Geltung, etwa vor einer Hecke oder einem Holzzaun. Zusammen mit weissen und blauen Duftwicken ergibt sich ein Gemisch in Pastell, das an alte Gartenbücher erinnert. Die Sorten vermischen sich im Beet nicht, wenn Sie sie getrennt aussäen.
Rosa im Bauerngarten
In Bauerngärten des Mittellandes und der Voralpen stehen Duftwicken traditionell an Zäunen und Bohnenstangen. Die rosa Blüten ergänzen Rittersporn, Margeriten und Rosen. Ein kleiner Strauss neben dem Bett oder dem Esstisch bringt den Duft ins Haus, hält aber nur wenige Tage.
Pflege und Schnitt
- Wählen Sie einen sonnigen Platz mit lockerer Erde und gutem Wasserabzug.
- Mulchen Sie nach dem Aufgehen, damit der Boden nicht austrocknet.
- Schneiden Sie die Stiele in den frühen Morgenstunden, wenn der Duft am stärksten ist.
- Entfernen Sie Welkes, damit keine Hülsen ansetzen.
Samen: nicht für den Verzehr
Die Duftwicke sieht aus wie eine Erbse, ist aber keine. Laut der deutschen Wikipedia enthalten die Samen ein Toxin, das bei grösseren Mengen zu Lathyrismus führen kann. Wenn Kinder von Samen gegessen haben, wählen Sie 145 (Tox Info Suisse). Die ASPCA führt die verwandte Staudenwicke als giftig für Pferde, bei Hunden und Katzen gilt sie nach dieser Liste als unbedenklich.