Zarte Rosatöne
Reines Rosa kommt bei Stiefmütterchen eher selten vor. Häufiger sind Mischtöne von Zartrosa über Lachs bis zu Lila-Rosa, oft mit weisser oder gelblicher Mitte. Manche Sorten sind zweifarbig, etwa oben rosa und unten cremeweiss. Wer einen bestimmten Ton sucht, sollte die Pflanzen am besten vor dem Kauf in Blüte sehen.
Im Handel werden rosa Stiefmütterchen häufig als Mischung angeboten, bei der sich Sorten in mehreren Tönen unterscheiden. Wer eine einheitliche Pflanzung wünscht, wählt eine Sorte mit eigenem Namen und kauft möglichst alle Pflanzen auf einmal. So stimmen Farbe und Blütengrösse im Kasten wirklich überein.
Kleiner Tipp für die Pflanzung: Setzen Sie die Pflanzen so tief ein, dass die Blätter noch knapp über der Erde sitzen. So faulen die Stängel nicht, und die Wurzeln bekommen genug Halt.
Im Balkonkasten
Rosa passt gut zu Weiss und zu Hellblau. Ein Kasten mit rosa Stiefmütterchen, blauen Vergissmeinnicht und weissen Gänseblümchen erinnert an eine Frühlingswiese. Für den Muttertag am zweiten Sonntag im Mai lässt sich ein solcher Kasten gut selbst bepflanzen.
- Lockere Erde mit Dränage am Topfboden.
- Sonne oder Halbschatten, nicht in der prallen Mittagshitze.
- Abgeblühtes entfernen, dann geht die Blüte weiter.
Geduld im Garten
Beim Pflanzen im Herbst überwintern die Pflanzen im Mittelland meist gut, bei strengem Kahlfrost hilft eine dünne Decke aus Tannenzweigen. Die Blüte reicht, je nach Witterung, von April bis in den Oktober. Wuchshöhe: zehn bis fünfundzwanzig Zentimeter.
Katzen und Hunde
Die ASPCA bezeichnet Stiefmütterchen als ungiftig für Hunde und Katzen. Das gilt auch für rosa Sorten. Fressen Tiere grössere Mengen irgendeiner Pflanze, kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen.