Gezüchtetes Rosa
Der rosa Farbton stammt nicht aus der Spraydose. Er wurde über viele Jahre aus der roten Wildform ausgelesen. Inzwischen reicht das Angebot von zarten Pastelltönen über kräftiges Pink bis zu marmorierten Hochblättern in Creme und hellem Rosa. Einige Sorten tragen besonders grosse Hochblätter auf kräftigen Stielen, die nicht so schnell abknicken.
Warum der Farbton wandert
Hochblätter sind umgewandelte Laubblätter und bleiben als solche lebendig. Dadurch kann ein rosa Stern im Lauf des Winters etwas blasser werden oder grünlich überhaucht wirken, bei manchen Sorten ist das normal. Um die Farbe zu halten, helfen viel indirektes Licht und gleichmässige Temperaturen, auch nach den Feiertagen, wenn der Stern oft in eine dunklere Ecke wandert.
Sanft statt klassisch
Wem Rot zu traditionell ist, findet in Rosa eine milde Alternative. Neben Weiss, Grau und Naturholz wirkt es modern, neben Gold und Tannengrün romantisch. Am besten steht der Topf an einem hellen Ost- oder Westfenster. Gedüngt wird erst wieder im Frühjahr, solange die Hochblätter gefärbt sind, genügt Wasser.
Platzieren Sie ihn nicht direkt über der Heizung, denn trockene, warme Luft setzt den Hochblättern zu. Ein Übertopf aus Zink oder Keramik betont den Farbton zusätzlich und fängt überschüssiges Giesswasser auf.
Sicherheit zu Hause
Bei empfindlicher Haut kann der Milchsaft reizen. Die ASPCA bezeichnet den Weihnachtsstern als giftig für Katzen, Pferde und Hunde, gibt aber zu bedenken, dass die Gefahr überschätzt wird. Stellen Sie ihn trotzdem ausser Reichweite von Tieren und Kleinkindern auf. Bei Fragen zu einem Kind, das von der Pflanze gekostet hat, ist Tox Info Suisse unter der Nummer 145 rund um die Uhr erreichbar.