Ein Farbspektrum
Rosa kommt bei Tulpen in vielen Abstufungen vor. ‚Angélique‘ ist eine gefüllte späte Tulpe in Zartrosa, die an eine kleine Pfingstrose erinnert. ‚Pink Impression‘ zählt zu den Darwin-Hybriden und trägt grosse, kräftig rosa Blüten auf hohen Stielen. Auch Fransen- und Papageientulpen gibt es in Rosa. Manche Sorten sind einfarbig, andere haben weisse Ränder oder einen helleren Grund.
Wann Rosa passt
Rosa Tulpen sind ein beliebter Strauss zum Muttertag, zur Geburt eines Mädchens oder zum Geburtstag im Frühling. Die Farbe wirkt sanft und freundlich. Wer es üppig mag, wählt gefüllte späte Tulpen, wer es schlicht liebt, die einfache Schalenform. Gemischt mit Gelb und Weiss ergibt sich ein Frühlingsstrauss in Pastelltönen.
Damit der Strauss lange hält
- Stiele schräg anschneiden und die Blätter unter der Wasserlinie entfernen.
- Kaltes, sauberes Wasser verwenden und es alle zwei Tage nachfüllen.
- Die Vase kühl stellen, am besten nicht neben dem Radiator.
- Rosa Blüten geben im Alter ihre Blütenblätter schnell ab; entfernen Sie Welkes früh.
Giftigkeit
In Zwiebel, Trieben und Blüten stecken Tulipalin A und B. Die ASPCA führt Tulpen als giftig für Hunde, Katzen und Pferde, mit Erbrechen, Durchfall und vermehrtem Speichelfluss als möglichen Zeichen. Bei Fragen zu Vergiftungen beim Menschen können Sie Tox Info Suisse unter 145 anrufen.
Rosa im Garten
Im Beet harmonieren rosa Tulpen mit Vergissmeinnicht und Hornveilchen. Die Zwiebeln pflanzen Sie im Herbst etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter tief in durchlässigen Boden. Staunässe lässt sie faulen. Im Frühling reicht eine leichte Gabe Dünger, sobald die Triebe erscheinen. Gefüllte späte Sorten sind windempfindlich, ein geschützter Platz an der Hauswand zahlt sich aus.