Von Rosa bis Rostrot
Die meisten roten Fetthennen sind Hybriden aus Hylotelephium telephium und H. spectabile. Die Blüten öffnen sich in kräftigem Rosa oder Karmin, vertiefen sich im Lauf des Herbstes zu Rot und Rostrot, bis nur noch braune Samenstände übrig bleiben. Bei einigen Sorten sind auch Blätter und Stiele dunkel gefärbt.
Sie werden 40 bis 60 Zentimeter hoch und blühen von August bis Oktober.
Standort
- Volle Sonne und durchlässige Erde, am besten leicht kalkhaltig.
- Mager halten: Zu nährstoffreicher Boden bringt weiche Triebe.
- Wenig giessen, im Winter keine Nässe am Wurzelhals.
- Alle vier bis fünf Jahre im Frühjahr teilen.
Rot im Herbstbeet und im Strauss
Rot passt zu Gräsern, gelben Rudbeckien und blauen Astern. Als Schnittblume halten Fetthennen sieben bis vierzehn Tage. Der Anschnitt sollte frisch sein, die Blätter am unteren Stiel entfernt. In Herbststräussen mit Hagebutten, Dahlien und Eukalyptus erinnern die Farben an Laub.
Auch für Schmetterlinge
Fetthennen bieten Nektar zu einer Zeit, in der wenig anderes blüht. An sonnigen Tagen im September sitzen Falter, Bienen und Hummeln auf den Blütenschirmen.
Die dunklen Blätter einiger roter Sorten bringen schon im Frühjahr Farbe ins Beet, wenn die Blüten noch Monate entfernt sind. Über den Sommer färbt sich das Laub oft nach und gibt dem Beet Struktur. Im Winter bleiben die braunen Fruchtstände stehen.
Fetthenne und Haustiere
Die ASPCA beurteilt die kleine Sedum album ausdrücklich als ungiftig für Hunde und Katzen. Für die roten Hybriden liegt keine eigene Bewertung vor. Wenn Tiere wiederholt grosse Mengen Pflanzenmaterial fressen, kann das jedem Magen schaden.