Rosa Klematis: drei Typen
Rosa blüht bei der Clematis montana, der Berg-Waldrebe, im Mai in grosser Fülle und mit leichtem Duft. Viele grossblumige Sorten haben rosa Blüten, oft mit einem dunkleren Streifen in der Mitte der Blütenblätter. Bekannt ist 'Nelly Moser', deren Streifen in praller Sonne ausbleichen. Dazu kommen kleinblütige Sorten, die sich über einen Sommer hinweg immer wieder neu bilden.
Wohin damit?
- Halbschatten oder Morgensonne erhalten die Streifen und Töne länger.
- Rosa Blüten wirken im Zusammenspiel mit hellgrünem Laub, Silberblatt und weissen Rosen.
- Berg-Waldrebe braucht Raum, sie kann mehrere Meter in die Höhe und Breite wachsen.
In den Voralpen, wo Spätfröste bis in den Mai vorkommen, sind frühe Knospen manchmal gefährdet. Ein Vlies oder eine geschützte Wand hilft.
Schnitt und Pflege
Frühe Arten wie die Berg-Waldrebe werden direkt nach der Blüte ausgelichtet, nicht im Frühjahr, sonst fehlen die Blüten. Zweimal blühende Sorten kürzt man im Spätwinter nur leicht. Giessen Sie in Trockenzeiten gründlich und mulchen Sie den Wurzelbereich.
Die Berg-Waldrebe wächst kräftig und kann Gerüste, Zäune und kleine Bäume überwachsen. Planen Sie deshalb genügend Platz ein oder wählen Sie kleinere rosa Hybriden für Kübel und Obelisken. Im Kübel ist regelmässiges Giessen im Sommer besonders wichtig.
Ein Standortwechsel verträgt die Pflanze schlecht. Deshalb lohnt es sich, den Platz vor dem Pflanzen genau zu wählen und die Kletterhilfe gleich fest zu installieren.
Hautreizender Saft
Der Saft enthält Protoanemonin, deshalb bei der Arbeit Handschuhe tragen. Die ASPCA hält Klematis für giftig für Katzen und Hunde. Auch Pferde sind betroffen. Tox Info Suisse gibt unter 145 Auskunft, bei Tieren hilft die Tierarztpraxis.