Rot in vielen Nuancen
Die Besenheide blüht natürlich lila bis rotviolett. Gärtnereien haben daraus Sorten in Karmin, Purpur und Rubinrot gezüchtet. ‚Beoley Crimson‘ ist ein Beispiel für karminrote Blüten. Bei den Knospenheiden der Garden-Girls-Serie bleibt die Blüte geschlossen und hält so bis in den Winter.
Verwendung in der Schweiz
Rotes Heidekraut ist eine häufige Pflanze für Balkonkästen im Herbst, Eingangsbereiche und Gräber. Zu Allerheiligen am 1. November pflanzt man in vielen katholischen Gegenden Gräber neu. Auch im Advent wirken rote Blüten zusammen mit Tannenzweigen festlich. Heide verträgt Frost und kommt in der Höhe zurecht.
Pflegehinweise
- Sauer, durchlässig, sonnig.
- Töpfe mit Abzugsloch verwenden.
- Trockenstress vermeiden; bei Frost nur leicht giessen.
- Verblühtes im Frühling zurückschneiden.
Tiere und Kinder
Die Besenheide gilt nicht als giftig, trotzdem sollten Sie Pflanzteile nicht essen. Bei einem Vergiftungsverdacht beim Menschen: Tox Info Suisse, Telefon 145. Bei Haustieren fragen Sie die Tierarztpraxis. Gemischte Schalen enthalten manchmal giftige Pflanzen wie Rhododendron.
Rot kombinieren
Rotes Heidekraut wirkt zusammen mit Zierkohl, Gräsern und Efeu. In Gräberschalen ergänzen Sie es mit Tannenzweigen. Für Balkonkästen eignen sich Sorten, deren Laub im Winter bronzefarben wird. Pflanzen Sie die Töpfe im Herbst dicht, denn Heide wächst nur langsam nach. Verwenden Sie unbedingt saure Erde, normale Blumenerde lässt die Pflanzen eingehen.
Gut zu wissen: Heide wurzelt flach und fein. Setzen Sie die Pflanzen deshalb nicht tiefer als im Verkaufstopf und drücken Sie die Erde nur leicht an. Wer mehrere Töpfe nebeneinander stellt, erhält schon im ersten Jahr einen geschlossenen Farbteppich. Entfernen Sie im Frühling vertrocknete Blütenstände, bevor der Neuaustrieb beginnt.