Rosa als Mischfarbe
Rosa ist beim Löwenmaul häufig eine Zwischenform. Aus der Kreuzung von roten und weissen Pflanzen entstehen in der ersten Generation rosa Blüten. Daneben gibt es Sorten, die gezielt auf Rosa gezüchtet wurden und es stabil weitergeben. Manche tragen einen gelben Fleck auf der Unterlippe, andere sind zweifarbig.
Zur Aussaat nehmen Sie Samen aus einer reifen Kapsel, die trocken und braun ist. Die Samen sind so fein wie Staub, daher streuen Sie sie mit etwas Sand auf feuchte Anzuchterde. Nach etwa zwei Wochen laufen die ersten Keimlinge auf. Rosa Sorten blühen aus Samen meist nach drei bis vier Monaten.
Sorten im Überblick
- Niedrige Sorten bleiben unter vierzig Zentimetern und passen in Töpfe.
- Mittelhohe Sorten füllen Beete und Bauerngärten.
- Hohe Schnittsorten erreichen rund einen Meter.
- Pelorische Formen tragen oben an der Traube eine einzelne grosse, regelmässige Blüte.
Wie Rosa im Garten wirkt
Rosa Löwenmäulchen passen zu Rittersporn, Margeriten und Lavendel. Sie bringen ein sanftes Farbbild, das nach einem langen Tag ruhig bleibt. Wer einen romantischen Garten möchte, kombiniert Rosa mit Weiss und Silber.
Vase und Anlass
Rosa Löwenmäulchen gelten als freundlicher Gruss und passen zu einem Besuch im Garten oder zur Einladung zum Brunch am Muttertag. Als Schnittblume halten sie bei kühlem Stand etwa eine Woche. Entfernen Sie die untersten Blätter, damit sie nicht im Wasser faulen.
Für Tierhalter
Die ASPCA stuft das Löwenmaul als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde ein. Wer unsicher ist, ruft die Tierarztpraxis an. Beim Menschen sind keine Vergiftungen bekannt, aber bei Fragen hilft Tox Info Suisse unter 145.