Woher das Rot kommt
Rot blühende Sorten haben meist Heuchera sanguinea im Stammbaum, eine Art aus dem Südwesten der USA und dem Norden Mexikos. Ihr Name bedeutet blutrot. Auf dünnen Stielen schweben die Rispen dreissig bis sechzig Zentimeter hoch über den Blättern.
Das Rot der Blüte hält sich teils bis in den Spätsommer, wenn die Rispen nicht vorzeitig verwelken.
Zusammenspiel von Laub und Blüte
Rote Blüten können über ganz unterschiedlichem Laub stehen: grün, bronzefarben oder tief rot. Dunkles Laub lässt die Blüte kräftiger wirken, helles Laub schafft einen Kontrast. Überlegen Sie vor dem Kauf, welcher Eindruck im Beet entstehen soll.
Wer mehrere Sorten kombiniert, sollte darauf achten, dass die Blütentöne zusammenpassen: Kräftiges Rot sieht neben Orange oder Pink oft unruhig aus.
Beet, Kübel, Balkon
- Beet: Halbschatten und frische, durchlässige Erde.
- Kübel: Im Sommer regelmässig giessen und gelegentlich schwach düngen.
- Winter: Im Mittelland bleibt das Laub meist erhalten; in Hochlagen hilft eine lockere Abdeckung mit Reisig.
Im Balkonkasten sorgt ein Abzugsloch dafür, dass kein Wasser steht. Staunässe lässt die Rosetten faulen, und im Topf gelten Dickmaulrüssler-Larven als Hauptfeind.
Wer das Laub über den Winter erhält, kann den Schnitt auf das Frühjahr verschieben; so bleibt das Beet auch in der kalten Jahreszeit ansehnlich.
Erneuern
Nach drei bis vier Jahren werden Purpurglöckchen in der Mitte oft kahl. Teilen Sie die Pflanze dann im Frühling und setzen Sie die kräftigen Randstücke neu ein.
Sicherheit
Heuchera sanguinea ist laut ASPCA unbedenklich für Pferde, Hunde und Katzen, auch bei roten Sorten.