Heller Schleier über dunklem Laub
Bei Purpurglöckchen spielt die Blüte meist die zweite Rolle. Weisse Rispen haben dennoch ihren Reiz: Auf dünnen Stielen schweben sie wie ein Schleier über den Blattrosetten und heben besonders dunkles Laub hervor. Sie erscheinen im Frühsommer und halten sich teils bis in den Spätsommer.
Auch im Topf kommen die hellen Rispen zur Geltung, etwa auf einem Treppenabsatz oder zwischen Frühlingsblumen.
Gute Nachbarn im Beet
Weisse Heuchera wirken neben dunklen Pflanzen wie Purpur-Funkien oder Schwarzem Schlangenbart. Helles Laub in Gelb oder Limette harmoniert mit weissen Blüten ebenfalls.
- Farne und Funkien teilen den Standort im Halbschatten.
- Frühlingsblüher wie Tulpen lassen sich vorpflanzen.
- Gräser bringen Leichtigkeit.
Weisse Blüten über rotlaubigen Sorten ergeben im Frühsommer einen besonders lebhaften Kontrast.
Als Schnittgrün
Die langen, feinen Stiele eignen sich für Sträusse. Schneiden Sie sie, wenn sich die ersten Glöckchen öffnen, und stellen Sie sie in frisches Wasser. Auch das Laub einzelner Sorten lässt sich verwenden und hält in der Vase mehrere Tage.
Pflegehinweise
Halbschatten, mässig feuchter Boden und etwas Kompost reichen. Im Frühling schneiden Sie beschädigte Blätter ab. In rauen Lagen schützt eine Laubdecke vor dem Auffrieren. Wer die Pflanze im Topf hält, giesst im Sommer regelmässig.
Abgestorbene Blätter lösen sich im Frühling meist mit einem sanften Zug und machen Platz für neues Laub.
Tierfreundlich
Bei der ASPCA steht Heuchera sanguinea als unbedenklich für Pferde, Hunde und Katzen. Damit passt die Staude auch in Haushalte mit Haustieren.