Natürlich weiss, aber gezüchtet
Ihrer Wildform nach tragen Weihnachtssterne rote Hochblätter. Weisse Sorten sind das Ergebnis der Zucht und weder besprüht noch eingefärbt. Wer genau hinsieht, bemerkt bei vielen einen cremigen oder gelblichen Hauch, vor allem an jungen Blättern. Es gibt reinweisse, cremefarbene und elfenbeinfarbene Sorten, teils mit besonders grossen Hochblättern.
Wo Weiss glänzt
Ein weisser Stern strahlt Ruhe aus. Er harmoniert mit hellen Räumen und mit dem Adventstisch aus Kerzen, Tannengrün und Silber. Zwischen roten Pflanzen setzt er einen Akzent, mit rosa Exemplaren entsteht ein weicher Wintereindruck. Die schönste Zeit der Hochblätter reicht von November bis Januar, darum ist der Stern ein beliebtes Mitbringsel zu Adventsbesuchen.
So bleibt das Weiss rein
- Auf Druckstellen achten: helle Blätter zeigen Flecken und braune Ränder zuerst.
- Gleichmässig temperierten, hellen Platz ohne Zugluft wählen.
- Erst wässern, wenn die Erde oben trocken ist, und Nässe im Übertopf vermeiden.
- Für den Transport in Papier einhüllen. Besonders bei winterlicher Kälte auf dem Heimweg ist das wichtig. Lassen Sie die Pflanze nie im kalten Auto zurück, schon eine kurze Unterkühlung kann dazu führen, dass die Blätter nach wenigen Tagen abfallen. Zuhause nimmt man die Verpackung ab und gönnt dem Stern einen Platz mit gleichmässiger Raumwärme.
Milchsaft und Haut
Der Saft reizt Haut und Schleimhäute. Nach der ASPCA ist die Pflanze für Hunde, Katzen und Pferde giftig, meist mit milden Folgen wie Erbrechen und einem gereizten Maul. Platzieren Sie den Topf aus der Reichweite von Tieren und kleinen Kindern.