Rot am Strauch
Rote Rhododendren gehören zu den auffälligsten Frühsommerblühern. Die Sorte 'Nova Zembla' hat dunkelrote Blüten und gilt als besonders frosthart. In der Natur der Schweiz kommt die Rostblättrige Alpenrose mit ihren rosaroten Blüten dem Rot nahe; sie wächst zwischen Waldgrenze und Fels.
Rot gut in Szene setzen
Zu viel Sonne verbrennt dunkelrote Blütenblätter, zu viel Schatten bremst die Blüte. Ideal ist ein Platz, an dem es morgens hell und am Nachmittag schattig ist. Gelbe Funkien oder helles Laub vor dem Strauch wirken als Gegenspieler.
Pflege
- Im Frühling mit saurem Dünger versorgen.
- Verblühte Dolden samt Stiel ausbrechen, damit keine Kraft in Samen fliesst.
- Immergrüne Arten im Winter bei Trockenheit giessen.
- Wegen der flachen Wurzeln nur oberflächlich lockern.
Zur Auswahl: Achten Sie beim Kauf auf Knospen im Herbst, denn Rhododendren setzen die Blütenknospen schon im Vorjahr an. Sind sie dick und rund, blüht der Strauch im Frühling. Pflanzen Sie ihn im Frühjahr oder im Herbst, nie im Hochsommer, und halten Sie die Erde im ersten Jahr gleichmässig feucht. Rote Sorten brauchen genauso viel Wasser wie weisse, zeigen Trockenstress aber früher durch hängende Blätter.
Hinweise zur Giftigkeit
Rhododendron enthält Grayanotoxine in Blättern, Nektar und Pollen. Daraus lässt sich ein Honig gewinnen, der Vergiftungen verursachen kann. Bei Verdacht auf eine Vergiftung wählen Sie die Nummer von Tox Info Suisse (145); für Haustiere erreichen Sie die Tierarztpraxis.