Rosa ist die Ausnahme
Bei der Wildform des Rispigen Gipskrauts blühen die Kronblätter weiss, selten rosa. Rosa Gartensorten wie 'Rosenschleier' oder 'Flamingo' wurden aus solchen Pflanzen gezüchtet. Sie wirken weicher als das Weiss und haben oft einen leicht lachsfarbenen Ton. Daneben gibt es Schleierkraut, das nach dem Schnitt gefärbt oder getönt wurde.
Die rosa Töne sind je nach Sorte unterschiedlich dicht; manche Pflanzen tragen einfache Blüten, andere gefüllte Köpfchen. Gefüllte Sorten wirken schwerer und halten oft etwas länger. Wer Naturfarben wünscht, wählt Pflanzen zur Blütezeit im Juni und Juli aus der Gärtnerei.
Natürlich oder getönt?
Gefärbte Stiele erkennt man an sehr gleichmässigen, oft leuchtenden Tönen und an Verfärbungen im Vasenwasser. Natürliches Rosa ist zarter und variiert von Blüte zu Blüte. Wer Wert auf Naturfarben legt, fragt in der Gärtnerei nach.
Rosa im Strauss
- Rosa Schleierkraut passt zu weissen und rosa Rosen, Nelken und Ranunkeln.
- Es mildert kräftige Töne und gibt dem Strauss Volumen.
- Getrocknet bleibt die Farbe etwas blasser, passt aber gut in Trockensträusse und Kränze.
Haut und Tiere
Die Staude lässt sich als Gartenpflanze ziehen. Sie braucht Sonne und durchlässigen, kalkhaltigen Boden. Beim Umgang mit grossen Mengen sind Handschuhe sinnvoll, weil Saponine die Haut reizen können. Für Katzen und Hunde nennt die ASPCA bei verwandten Gypsophila-Arten leichte Magen-Darm-Beschwerden.
Fragen zu Vergiftungen beantwortet Tox Info Suisse unter 145. Aufgehängt in einem trockenen Raum behält es die Form über viele Wochen. Im Garten wachsen rosa Sorten wie weisse: Sie mögen Sonne und durchlässigen Boden und blühen im Sommer. Einmal angewachsen, vertragen sie Trockenheit recht gut. Stützen Sie hohe Stauden bei Wind mit einem Ring oder Zweigen.