Jahr für Jahr neu
Die Sommeraster, Callistephus chinensis, überlebt den ersten Frost nicht. Man sät sie jedes Frühjahr neu. Mit den Herbstastern der Staudenbeete, etwa Raublatt- und Glattblattaster, hat sie wenig zu tun: Jene sind mehrjährig und tragen unzählige kleine Sterne, die Sommeraster dagegen grössere Blüten auf stabilen Stielen.
Weisse Typen
Wildformen sind violett, Weiss stammt aus der Zucht. Je nach Serie sieht die Blüte unterschiedlich aus:
- Pfingstrosenblütige Astern mit dichten, gefüllten Köpfen.
- Straussenfederastern, deren lange Blütenblätter gekräuselt sind.
- Hohe Schnittsorten mit bandförmigen Blättern, fast einen Meter hoch.
- Halbgefüllte Sorten mit oben flacher Blüte.
Von der Saat zur Blüte
Wer vorzieht, erntet früher Blüten. Zum Keimen braucht das Saatgut rund 21 Grad und zehn bis 14 Tage. Nach Mitte Mai setzen Sie die jungen Pflanzen ins Beet, je nach Sorte mit 10 bis 30 Zentimetern Abstand. Weiss kommt neben Dahlien, Gräsern und dunklem Laub besonders klar zur Geltung. Die Blüten halten von Juli bis in den Herbst.
Wenn Sie Saatgut sammeln wollen, lassen Sie einzelne Köpfe ausreifen, wissen aber, dass die Nachkommen nicht immer sortenecht sind. Im Gartencenter und auf dem Wochenmarkt gibt es im Mai oft schon vorgezogene Jungpflanzen, die direkt ins Beet kommen können, was die Wartezeit bis zur Blüte um einige Wochen verkürzt.
Verblühtes sollten Sie regelmässig entfernen, damit die Pflanze neue Knospen bildet.
Mit Tieren im Haus
Die ASPCA stuft Sommerastern für Katzen, Hunde und Pferde als nicht giftig ein. In der Vase halten sie sieben bis zehn Tage, und voll aufgeblühte Köpfe lassen sich trocknen.