Mehrere Arten unter einem Namen
Vergissmeinnicht gehören zur Gattung Myosotis und damit zu den Raublattgewächsen. Im Garten pflanzen Sie meist das Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica). Am Bachufer steht das Sumpf-Vergissmeinnicht, und in den Bergen wächst das Alpen-Vergissmeinnicht (Myosotis alpestris). Die Blüten sind blau bis violett, selten kommen weisse oder rosa Formen vor.
So pflanzen Sie die Frühlingsblume
Vergissmeinnicht wollen frischen, humosen Boden in Halbschatten oder Sonne. Sie sind meist zweijährig: Im Sommer ausgesät, blühen sie im nächsten Frühling. Danach samen sie sich selbst aus und erscheinen jedes Jahr wieder.
- Pflanzen Sie die Jungpflanzen im Herbst an den endgültigen Platz.
- Lassen Sie einige Blüten aussamen.
- Sie passen gut unter Tulpen und Narzissen.
Vergissmeinnicht als Schnittblume
Als Blume im Strauss ist die Pflanze zierlich und hält nur wenige Tage. Sie eignet sich für kleine Vasen und als Füllblume in Frühlingssträussen, besonders im Mai.
Vergissmeinnicht lassen sich ideal in Töpfen vorziehen. Stellen Sie sie im Herbst an einen kühlen, hellen Ort und setzen Sie sie im zeitigen Frühling aus. Auf Wiesen und an Wegrändern finden sich ganze Teppiche, wenn der Boden feucht bleibt. In den höheren Lagen blühen sie erst im Juni oder Juli. Der Duft ist kaum wahrnehmbar, die Wirkung beruht auf der Farbe.
Bedeutung
Die Blume gilt traditionell als Symbol für zärtliche Erinnerung und Abschied in Liebe. Der Name ist seit dem Mittelalter in Gebrauch.
Ungiftig?
In der ASPCA-Liste giftiger Pflanzen taucht das Vergissmeinnicht nicht auf, und auch die Beschreibung nennt keine Giftigkeit. Dennoch sollten Kinder und Tiere keine grossen Mengen fressen. Für ein genaues Bild hilft Tox Info Suisse (145).