Rot gibt es nur annähernd
Die Gattung Iris blüht in sämtlichen Farben, mit Ausnahme von reinem Rot. Was Händler als rote Iris bezeichnen, sind Sorten in Rotbraun, Weinrot oder dunklem Purpur. Bart-Iris bieten die rötlichsten Töne, daneben gibt es Sibirische und Holländische Sorten mit rotvioletten Blüten.
Wer ein klares Scharlachrot sucht, findet es bei anderen Pflanzen, etwa bei Dahlien oder Mohn. Rotbraune Iris wirken aber fast ebenso dramatisch.
Ein dunkler Akzent im Beet
- Purpurrote Iris wirken vor Gelb, Orange oder Silber.
- Als Begleiter eignen sich Salbei, Frauenmantel und Katzenminze.
- Dunkle Töne wirken im Schatten fast schwarz, geben Sie ihnen deshalb einen hellen Platz.
Pflege kurz gefasst
Bart-Iris verlangen volle Sonne, einen durchlässigen Boden und nicht zu viel Dünger. Setzen Sie die Rhizome Ende Juli bis September flach ein, damit sie sich vor dem Winter bewurzeln. Im ersten Frühjahr entfernen Sie welke Blätter. Blühen sie nicht, liegt es oft an zu tiefer Pflanzung oder zu viel Schatten.
Wer Zeit hat, teilt alte Horste nach der Blüte und setzt gesunde Stücke neu.
Besonders dunkle Sorten sehen im Gegenlicht der Abendsonne fast samtig aus. Stellen Sie sie daher an einen Platz, den Sie von der Terrasse aus sehen. Im Strauss kombinieren Sie rotbraune Iris mit gelben Tulpen oder Ranunkeln, deren Blütezeit im Mai und Juni mit jener der Iris zusammenfällt.
Giftigkeit
Laut ASPCA sind Irisarten giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Rhizome sind besonders belastet, sie können Erbrechen und Durchfall auslösen. Bewahren Sie ausgegrabene Rhizome ausser Reichweite von Tieren auf. Menschen mit Fragen zur Pflanzengiftigkeit erreichen Tox Info Suisse unter 145.