Hell im Schatten
Weisse Astilben bringen Licht in dunkle Ecken. Ihre Rispen stehen aufrecht und schimmern in der Dämmerung. Bekannte Sorten sind etwa 'Weisse Gloria' oder 'Brautschleier'. Weiss gilt traditionell als Farbe der Reinheit und passt zu klassischen Schattengärten mit Funkien und Farnen.
Sie blühen von Juni bis August, früh blühende Sorten beginnen im Juni, spät blühende im Juli und August.
Gestaltungstipps
- Mit Funkien, Farnen und Schaumblüten bilden Sie ein ruhiges Laubbild.
- Neben dunkelrosa Astilben entsteht ein zweifarbiger Effekt.
- Weisse Rispen wirken am besten in Gruppen von drei bis fünf Pflanzen.
Pflege
Weiss blühende Astilben halten Hitze nicht besser aus als andere Farben. Halten Sie den Boden gleichmässig feucht und mulchen Sie mit Kompost oder Laub. In heissen Sommern giessen Sie lieber einmal durchdringend als täglich wenig. Die Pflanzen sind genügsam, was Nährstoffe angeht, mögen aber humosen Boden.
Als Schnittblume und trocken
Astilbenrispen halten in der Vase fünf bis acht Tage. Schneiden Sie die Stiele, wenn zwei Drittel der Blüten geöffnet sind. Die verblühten Rispen lassen sich zudem trocknen und färben sich bräunlich-cremefarben.
In grösseren Gärten lassen sich Astilben entlang eines Wegs im Halbschatten pflanzen, wo sie einen hellen Saum bilden. Wichtig ist, dass die Wurzeln auch im August nicht austrocknen. Ein Giessrand um den Horst erleichtert das Wässern erheblich.
Verträglich für Tiere
In den gängigen Verzeichnissen giftiger Pflanzen taucht die Astilbe nicht auf. Hunde und Katzen sollten trotzdem keine grösseren Pflanzenmengen fressen. Bei Beschwerden hilft die Tierarztpraxis.