Die Wildform ist weiss
Anders als bei vielen Zierpflanzen ist die weisse Calla keine Zuchtfarbe, sondern die Farbe der Wildart. Sie wächst in Südafrika an feuchten Stellen. Farbige Callas in Rot, Rosa, Orange oder Gelb stammen von anderen Arten und Hybriden. Sie sind meist kleiner, brauchen mehr Wärme und werden aus Knollen gezogen.
Beim Kauf schauen Sie auf geschlossene bis halb geöffnete Hochblätter, die Stiele sind fest und die Blätter grün. Eine zu weit geöffnete Calla ist bereits älter. Wer die Blüten schneidet, schneidet sie am besten früh am Tag, wenn die Pflanze viel Wasser enthält, und stellt sie sofort in frisches Wasser.
Merkmale
- Weisses, trichterförmiges Hochblatt mit gelbem Kolben.
- Pfeilförmige, glänzende grüne Blätter, manchmal mit Flecken bei Hybridformen.
- Höhe von etwa fünfzig bis hundert Zentimetern.
- Ein leichter, süsslicher Duft am Kolben.
Standort und Winter
Die weisse Calla verträgt mehr Nässe als ihre farbigen Verwandten. Sie steht gern am Teichrand oder in einem Kübel mit gleichmässig feuchter Erde. In wintermilden Lagen kann sie mit Winterschutz im Garten überdauern, in der übrigen Schweiz wird sie im Haus überwintert. Die Sorte 'Crowborough' gilt als etwas robuster.
Die weisse Calla im Strauss
Calla halten in der Vase gut zwei Wochen. Schneiden Sie die Stiele schräg an und halten Sie das Wasser sauber. In der Vase wirkt die Calla am besten allein oder mit wenigen Zweigen. Weiss gilt traditionell als Farbe der Hochzeit und der Erinnerung.
Vorsicht bei Katzen und Kindern
Calla enthält Calciumoxalat und ist für Hunde und Katzen giftig. Anzeichen sind Speicheln, Erbrechen und Brennen im Maul. Bei Kindern hilft Tox Info Suisse, Notfallnummer 145.